Unterwelt

In der Sage von Lazarus Gitschner werden 12 unterirdische Ausgänge und nachfolgende Tunnelanlagen zu 12 Kultplätzen überliefert. Dies erinnert an die Forschungen des Ehepaares Ingrid und Heinrich Kusch aus der Steiermark zu den dortigen unzähligen künstlichen Tunnelanlagen und Erdställen. Findet sich ein ähnliches Szenario auch im Salzburger und Berchtesgadener Land? Die nachfolgenden Tabellen sollen dazu einen Einblick geben.
Tabelle 1: die 12 Untersbergkirchen und ihre Unterwelt
Tabelle 2: verschlossene Höhlen am Untersberg

Untersbergkirche

Patronat

Baujahr

vorchristliche
Kultstätte

Krypta

Situation

Tunnel
Erdstalll

Situation

Datum

Sage

St. Bartholomä
Königssee

Bartholomäus

 

X

 

 

 

 

 

 

Dom von Salzburg

Rupert u. Virgil

 

X

X

 

 

 

 

unterirdischer See

Maria Kirchental, Lofer

Maria

 

 

 

 

 

 

 

 

Feldkirchen, Ainring

Maria

 

 

 

 

 

 

 

 

Großgmain

Maria

 

X

 

 

 

 

 

 

Seekirchen, Wallersee

Petrus

 

 

X

 

 

 

 

 

Maxglan, Salzburg

Maximilian

 

 

X

heute Pfadfinderraum

X

Erdstall
verschollen

vor
1696

Heimatbuch
Wals

St. Michael, Lungau

Michael

1147

 

 

 

 

 

 

 

St. Gilgen, Wolfgangsee

Ägidius

 

 

 

 

 

 

 

 

St. Zeno, Reichenhall

Zeno

 

X

X

verfüllt

 

versiegte Quelle
im Kreuzgang

nach 1512

 

Maria Eck, Siegsdorf

Maria

1627

 

 

 

 

 

 

 

St. Peter u. Paul, R’hall

Peter u. Paul

?

X

?

Tympanon
in St. Zeno

 

 

 

 

Untersberghöhle

versperrt

Jahr

Grund

Schellenberger Eishöhle

X

1925

touristische Erschließung

Fürstenbrunner Quellhöhle

X

1982

Selbstmord 1981

Riesending

X

2014

Unfall eines Höhlenforschers

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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