Sankt Zeno

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Die 12 Untersbergkirchen als Kraftlinien:

Ausgehend von der Mittagsscharte bzw. dem Salzburger Hochthron als das Kraftzentrum des Untersberges können wir die Linien zu den 12 Orten verfolgen und geomantisch untersuchen.

Die Sankt Zeno-Linie:

  • die Waldandacht (Christgeburtsgottesdienst am 25. November und Zeitanomaliebereich)
  • die Plainburg (Sonnenortungsplatz nach F. Spilka und frühgeschichtlicher Siedlungsplatz) Fotos s.u.
  • der Herzstein (ein Kultstein und Kraftort)
  • Sankt Zeno (das Sonnenauge vom Münster)

Die Zeitanomalien des Untersbergs haben sich hier auf eine sehr direkte Art manifestiert. Weihnachten wird bei der Waldandacht schon am 25. November gefeiert. Zudem haben mir verschiedene Personen von ihren erlebten Zeitanomalien berichtet. Der Herzstein ist ein sehr beliebter Kultort der Moderne und in der Klosterkirche Sankt Zeno wurde ein Sonnenauge integriert, das seltsamer Weise zur Weihnachtszeit seinen Höhepunkt mit der Beleuchtung des Hauptaltars erfährt. Die Ausrichtung nach der Sonnen bzw. dem Sonnenauge sollte von den einst starken heidnischen Sonnenkulten auf der Hochburghöhe (Großgmain) “ab-lenken”. Sonnenzeit am Untersberg.

Eine der 12 mythologischen Erdenergielinien erscheint mir sehr bemerkenswert:
die Sankt-Zeno-Linie.

Ausgehend vom Energiezentrum des Untersberg, der Mittagsscharte (betrifft natürlich als Ursprung alle 12 Linien) habe ich die weiteren Orte auf oder nahe dieser Linie untersucht.

Zunächst die Mittagsscharte selbst:

  • Hauptereignis am 21. Juni (Sommersonnenwende) um 13 Uhr – der Sonneneintritt durch den Tagschlot an der Höhlendecke des Steinernen Kasers. Die Höhle kann als Ort des Eintritts in den Untersberg durch Lazarus Gitschner in der gleichnamigen Sage betrachtet werden. Zudem ist die Überlieferung von der Öffnung eines Zeitportals alle paar Jahre zum Hohen Frauentag bekannt. Und letztlich die Überlieferung vom Riesen Abfalter, der sich in der Scharte seine Schlafstätte geschaffen hat und die Sonne beobachtet hat.
    Am Ende dieser Linie liegt die im Lazarus-Mythos beschriebene Kirche Sankt Zeno – also ein Kraft- und Kultort. Doch diese Klosterkirche wurde von ihren Erbauern einst auch nach der Sonne ausgerichtet, damit der Sonneneintritt durch das Rosettenfenster über dem Hauptportal schließlich um 15 Uhr den Hauptaltar beleuchtet – zum 6. Januar nach dem zur Bauzeit gültigen Julianischen Kalender. Damals gab es den Dreikönigstag als Feiertag noch nicht. Man vermutet einen Feiertag, der heidnische Ursprünge besaß – vermutlich ein Sonnenkultfeiertag.
    Durch die Einführung des Julianischen Kalenders wurden plötzlich die Tage um die Wintgersonnenwende und damit auch das Weihnachtsfest zum Hauptereignistag in der Kirche. Eine seltsame Transformation. Die Sonnenwenden am Ausgangs- und Endpunkt der Linie haben also einen eindeutigen Bezug – oben am Berg die Sommersonnenwende und unten am Berg die Wintersonnenwende.

Wichtiges Detail: die Mittagsscharte darf als Beginn der Zeitanomaliezone gesehen werden.
Wirkt sich die Zeitanomalie bis in unser Kalendergefüge ein?
Verändert diese Anomalie langfristig den Lauf der Geschichte?

  • Ein weiterer Ort auf dieser Linie – die Waldandacht bei Großgmain zu Füssen des Untersbergs. Und da wird jene Zeitveränderung besonders deutlich. Seit vielen Jahren wird hier von der Pfarre Großgmain das Christgeburtsfest zum 25. November gefeiert – als das ursprüngliche Datum von Jesus' Geburt. Und das wird stichhaltig begründet!
    Das Weihnachtsfest hat sich hier sogar um einen ganzen Monat nach vorne gelegt.
    Bei der Verschiebung des Ereignistages von Sankt Zeno waren es „nur“ 2 Wochen.
    Von der Region Waldandacht wurden mir von verschiedenen Personen Zeitanomalie-Erlebnisse berichtet!
  • Auch der Herzstein liegt auf dieser Linie. Und seine zeitliche Bedeutung?
    Er wurde erst vor 100 Jahren durch Kiesabbauarbeiten im Kirchholz freigelegt. Schon kurz darauf entwickelte sich sein Kultstatus und heute ist er neben dem nahe gelegenen Großgmainer Marienheilgarten der bekannteste Kraft- und Kultort der Moderne.
  • Bleibt noch die Plainburg, die ebenfalls zu jener Linie gehört. Bei ihr wurde eine prähistorische Siedlung festgestellt. Der Heimatforscher Franz Spilka erkennt dort einen Sonnenortungsplatz, der durchaus näher erforscht werden sollte. Er macht dazu präzise Angaben auch zu weiteren Sonnenortungspunkten, die gen Osten verlaufen.

Die Linie kann als Sonnenlinie bezeichnet werden und als Zeitlinie par excellence.