Hallthurm
Hallthurm Petroglyphen klein

Gedanken zu alpinen Petroglyphen

Mensch und Stein

Was führt den Mensch zu den Steinen?
Was veranlaßt ihn dazu, im Stein Zeichen zu setzen?
Ist es in unserer Zeit wieder möglich, die alte Verbindung zur Erde - zum Stein wiederherzustellen?
Die Erlebnisregion Untersberg ist ein Beispiel für die alte und neue “Steinzeit”. Die Berge sprechen zu uns, die Felsen lassen uns ihre Kraft in den Durchkriechbräuchen spüren und die Steine sammeln sich wieder in den archaischen Kreisen, Spiralen und Labyrinthen.
Petroglyphen (=Felszeichnungen, Felsritzungen) in der Heimat - steinerne Wurzeln unseres Daseins in den Alpen.

Bayerisch Gmain  

In den Heimatblättern steht folgendes über die Ritzzeichen am Hallthurm zu lesen:Hallthurm Gravur 1

Infolge des Felssturzes von den Rotofentürmen ist der Hallthurm mit kleineren und größeren Felsbrocken übersät. Diese Felsblöcke verdienen es, näher betrachtet zu werden. Einige Felsblöcke weisen nämlich Ritzzeichen auf. Diese unterscheiden sich ganz wesentlich von den übrigen, im Berchtesgadener Land bekannten Ritzzeichen. (...)
Beim wohl bedeutendsten  Ritzzeichen am Hallthurm handelt es sich um ein offenes Netz oder Gitter (siehe Abbildung oben)aus viereckigen Feldern, ein Uraltsymbol allererster Ordnung. (...) Diesen Zeichen wird ein Alter von 2000 bis 3000 Jahren zugeschrieben. (...)
Die Ritzzeichen des Hallthurms werden deshalb als eine Art Informationsquelle oder Wegweiser angesehen. Doch an einer genaueren Deutung scheiterte man bisher.

Hallthurm kann auch als der Ort der westlichen Anderswelt-Pforte zum Untersberg gesehen werden! (siehe auch Nixloch bei Hallthurm)

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